Die richtige Marke finden

Es gibt unzählige Gitarrenhersteller. Die Wahl der richtigen Gitarrenmarke kann sich deshalb umso schwieriger gestalten. Wir haben einige Marken mit ihren Vor- und Nachteilen gegenübergestellt.

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Die richtige Gitarre finden

Welche Art von E-Gitarre brauche ich für diese oder jene Musikrichtung? In wie fern spielen Gesamtaufbau, Korpus und verbaute Tonabnehmer hierbei eine Rolle? Wir haben die wichtigsten Informationen für den Kauf einer Gitarre zusammengestellt.

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Die richtige Kaufentscheidung treffen

Ist die Gitarre wirklich ihren Preis wert? Was habe ich letztendlich von meinem Geld? Woran darf man beim kauf sparen und woran nicht? Wir haben einige Tipps ausgearbeitet, die Kaufentscheidung leichter machen.

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Die Elektrogitarre

Was wäre die moderne Rockmusik ohne E-Gitarren? Aus der Musikwelt ist die verstärkte Elektrogitarre heute gar nicht mehr wegzudenken, akustische Versionen des Musikinstruments kommen dagegen in mancher Hinsicht gar nicht an. Schon Mitte des letzten Jahrhunderts, in den 50er und 60er Jahren, erlangte die E-Gitarre Bekanntheit in der damaligen Rock- und Popmusik und wird seitdem in verschiedenen Musikrichtungen verwendet.

Gitarre spielen lernen

Doch ein gewisses Mysterium ist die Gitarre mit dem Elektroklang auch heute noch, selbst für die Musiker, die auf ihr spielen. Denn obwohl diese wissen, welche Töne sie ihr entlocken können, versteht deshalb noch lange nicht jeder das komplizierte System, das dahinter steckt. Die verschiedenen Modelle, die es auf dem Markt gibt, zeichnen sich teilweise durch so unterschiedliche Sounds aus, dass viele bekannte Musiker es schaffen, einen eigenen und typischen Klang aus ihrer Gitarre zu kreieren. Man denke nur an Santana oder Eric Clapton.

Warum muss es eine E-Gitarre sein?

Wie kam es eigentlich dazu, dass den Musikern die akustische Version ihres Instruments nicht mehr gefiel und sie stattdessen auf die Idee einer elektrischen Fassung kamen? Vordergründig war es wohl die Lautstärke, die ihnen wichtig war.

Gitarre stimmen

Insbesondere im Jazz kamen die akustischen Gitarren nämlich gegen die Lautstärke der Bläser nicht wirklich an. Es musste also eine Alternative her, die ihrerseits wiederum die anderen Instrumente nicht übertönte, aber auch dafür geeignet war, gehört zu werden, selbst wenn sie ursprünglich nicht das lauteste Instrument war. Es muss eigentlich nicht erwähnt werden, dass sich die E-Gitarre bald nicht nur im Jazzbereich sondern auch in vielen anderen Musikrichtungen durchsetzte.

Die frühen Jahre der E-Gitarre

Die frühen Entwicklungen bei der Entstehung der E-Gitarre liegen allerdings schon sehr weit zurück. Bereits im 19. Jahrhundert bastelten einige Gitarrenbauer in Europa an Vorgängern der heutigen E-Gitarre herum. Den richtigen Durchbruch erlangt sie allerdings erst im 20. Jahrhundert, als die Entwicklung der Musik es erlaubte, dass diese Form von Instrument überhaupt eingesetzt werden konnte.Gitarren richtig anschlagen Wichtige Namen die in einem Zug mit der Entstehung der Elektrogitarre zu nennen sind, wären die Dopyera Brüder, die für die Entwicklung der Klangverstärkung auf rein akustischem Weg verantwortlich waren, der Texaner George Beauchamp, der mit den Brüdern zusammen das Resonatorsystem entwickelte, und Leo Fender, dessen simple Idee, Gitarren nicht nur auf leichte Art und Weise zu bauen, sondern sie auch einfach reparierbar zu machen, sich schnell durchsetzte und seine Gitarren schließlich am Fließband produzieren ließ.

Der Elektroklang

Wie kommt aber nun eigentlich der Sound zustande, der für Elektrogitarren typisch ist? Ihre Saitenschwingungen werden über elektro-magnetische Tonabnehmer abgenommen und dann elektronisch verstärkt wiedergegeben. Direkt unterhalb der schwingenden Saiten liegen Dauermagnete, die mit einer Spule umwickelt sind. Das Magnetfeld wird durch die Schwingungen der Saiten gestört, was durch Induktion zu einer elektrischen Wechselspannung in der Spule führt. Das Signal wird dann vom Verstärker aufgenommen. Dieses Prinzip geht auf die 30er Jahre zurück und wird aber auch heute noch zum größten Teil in der Produktion von E-Gitarren verwendet. Verändert wird der Klang übrigens bei vielen elektrischen Gitarren über ihre unterschiedlichen Tonabnehmer und Schalter.

Der richtige Amplifier

Auch Kombinationen zwischen den einzelnen Tonabnehmern können hergestellt werden. Keine E-Gitarre funktioniert allerdings ohne Verstärker, jedenfalls nicht laut genug. Wer einen guten Sound erreichen möchte, braucht dementsprechend auch einen Verstärker von guter Qualität. Bekannt ist zum Beispiel der Klang, der bei der Übersteuerung von Röhrenverstärkern erzeugt wird. Dieser wird besonders in der modernen Popmusik verwendet und erzeugt einen singenden und lebendigen Ton. Wenn man von einer Übersteuerung spricht, meint man die Verzerrung, die in manchen Musikstücken zu hören ist. Nicht immer wird dieser Effekt absichtlich oder gerne verwendet, doch in einigen Musikrichtungen gilt er als beliebtes Stilmittel. Die Verzerrung kann aber auch mit so genannten Effektgeräten (auch Verzerrer genannt) erzeugt werden.